Greift die Einlagensicherung auch bei Kryptowährungen?
Nein, für Guthaben auf Krypto-Handelsplattformen gilt die gesetzliche 100.000-Euro-Sicherung nicht, wie die FTX-Insolvenz seit 2022 zeigt. Was die neue MiCA-Verordnung stattdessen an Schutz bietet und warum das keine Einlagensicherung ersetzt, erklärt der Artikel Einlagensicherung bei Kryptowährungen: Warum die FTX-Pleite zeigt, dass Anleger ungeschützt sind.
Welche Ansprüche habe ich gegen meine Krypto-Handelsplattform?
Arbeitet eine Krypto-Börse ohne die seit 2026 verpflichtende MiCAR-Zulassung, manipuliert Kurse oder verweigert Auszahlungen, kann das einen persönlichen Schadensersatzanspruch gegen die Verantwortlichen begründen. Welche Rechtsgrundlagen greifen und wie sich das von der Frage der Einlagensicherung unterscheidet, erklärt der Beitrag Ansprüche gegen die Krypto-Börse: Rechte bei Sperrung, Betrug und fehlender Lizenz.
Was gilt seit MiCAR für Krypto-Fonds in Deutschland?
Seit dem 30. Dezember 2024 regelt die EU-Verordnung MiCAR, ergänzt durch das deutsche KMAG, die Zulassung von Kryptowerte-Dienstleistern. Spezialfonds dürfen nach § 284 KAGB bis zu 20 Prozent direkt in Kryptowerte investieren, einen echten Bitcoin-ETF gibt es in der EU aber weiterhin nicht. Die vollständige Einordnung zu MiCAR, KAGB-Quote und der Bitcoin-ETF-Frage lesen Sie im Beitrag Krypto-Fonds in Deutschland: MiCAR, KAGB-Quote und Bitcoin-ETF-Frage.
Muss ich Krypto-Gewinne in der Steuererklärung angeben?
Ja, Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen und NFTs innerhalb eines Jahres nach dem Kauf sind grundsätzlich steuerpflichtig, wer sie verschweigt, riskiert ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Wie die Freigrenze von 1.000 Euro funktioniert und was das neue BMF-Schreiben vom 6.3.2025 für Anleger und NFT-Händler ändert, erklärt der Beitrag Krypto-Gewinne nicht angeben: Steuerpflicht, Risiken und NFT-Besteuerung.
Wie erkenne ich Krypto-Betrug über Facebook und Instagram, und wie komme ich an mein Geld?
2026 läuft Krypto-Betrug über soziale Medien überwiegend nach dem Muster des Pig Butchering, oft verstärkt durch Deepfake-Videos angeblicher Prominenter. Welche Maschen aktuell verbreitet sind und wie Blockchain-Analyse, Strafanzeige und Bankenhaftung beim Zurückholen des Geldes helfen, erklärt der Beitrag Kryptobetrug über soziale Medien.
Was kauft man rechtlich, wenn man ein NFT kauft?
Ein NFT ist zunächst nur ein Blockchain-Eintrag, kein Eigentum an einer Sache und keine automatische Übertragung des Urheberrechts. Welche Nutzungsrechte tatsächlich eingeräumt werden, wie die MiCA-Verordnung NFTs einordnet und wie Sie sich gegen Rug Pulls und Fake-Marktplätze wehren, erklärt der Beitrag NFT kaufen und handeln: Rechtslage, Risiken und Ihre Rechte. Den technischen Vorgang des Prägens selbst, das Minting, samt Urheberrechtsfragen bei fremden Werken, ordnet der Beitrag NFT Minting rechtlich erklärt ein.
Was bedeutet NFT Minting rechtlich und welche Kosten entstehen dabei?
Minting wandelt eine digitale Datei unveränderlich in ein NFT um, rechtlich relevant sind dabei vor allem Urheberrecht bei fremden Werken, Verbraucherrecht beim Kauf und die MiCA-Verordnung. Wann das Minting fremder Werke eine Urheberrechtsverletzung sein kann und was seit 2024 für NFTs gilt, erklärt der Beitrag NFT Minting rechtlich erklärt: Bedeutung, Ablauf und rechtliche Einordnung.
Wie werden Kryptowährungen in Deutschland versteuert?
Gewinne aus Bitcoin, Ethereum und Co. sind nach einem Jahr Haltefrist steuerfrei, davor gilt seit 2024 eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr. Wie sich die Freigrenze berechnet, was das BMF-Schreiben vom 6.3.2025 zu Staking und Lending klarstellt und welche Dokumentation das Finanzamt verlangt, erklärt der Ratgeber Steuern auf Kryptowährungen in Deutschland.