Wenn Geld unautorisiert vom Konto verschwindet
Ob gefälschte Bank-Briefe mit QR-Code, Phishing-Mails oder ein Anruf des angeblichen Bankmitarbeiters: Die Maschen werden immer raffinierter. Das Gesetz steht dabei zunächst auf Ihrer Seite. Bei einer nicht autorisierten Zahlung muss die Bank den Betrag grundsätzlich erstatten.
Die Beweislast liegt bei der Bank
Verweigern darf die Bank die Erstattung nur, wenn sie Ihnen grobe Fahrlässigkeit nachweist. Diesen Nachweis muss sie führen, pauschale Behauptungen genügen nicht. Sperren Sie den Zugang, erstatten Sie Anzeige und melden Sie den Vorfall. Auf dieser Grundlage fordern wir die Erstattung ein und prüfen, ob sich die Bank zu Recht auf grobe Fahrlässigkeit beruft.
Wann muss die Bank Ihr Geld zurückzahlen?
Bei einer nicht autorisierten Zahlung steht das Gesetz zunächst auf Ihrer Seite: Die Bank muss den Betrag grundsätzlich erstatten und trägt die Beweislast für grobe Fahrlässigkeit. Wann und wie Sie die Erstattung nach Online-Banking-Betrug durchsetzen, erklären wir Schritt für Schritt.
Woran erkennen Sie einen gefälschten Bank-Brief?
Immer häufiger kommt der Betrug per Post, mit QR-Code und im Namen bekannter Banken. Woran Sie eine Betrugsmasche per gefälschtem Bank-Brief rechtzeitig erkennen und was dann zu tun ist, lesen Sie in unserem Rechtstipp dazu.
ADAC-Kreditkarte Solarisbank: Wie bekomme ich mein Geld nach einem Betrugsfall zurück?
Seit der Migration der ADAC-Kreditkarten zur Solarisbank häufen sich unautorisierte Abbuchungen im vierstelligen Bereich, die BaFin prüft die Vorfälle. Wie der Erstattungsanspruch nach § 675u BGB durchgesetzt wird und was bereits ergangene Gerichtsurteile zeigen, lesen Sie im Beitrag zum ADAC-Kreditkartenbetrug bei der Solarisbank.
Wie sicher muss Ihre Bank Ihr Online-Banking eigentlich machen?
Seit 17.1.2025 gilt EU-weit die DORA-Verordnung: IKT-Risikomanagement, Vorfallsmeldepflichten, Resilienz-Tests und die Überwachung kritischer IT-Dienstleister. Was Ihre Bank konkret leisten muss und wie Sie das im Streitfall nutzen können, zeigt der Beitrag Wie sicher muss Ihre Bank sein? IT-Sicherheitspflichten nach DORA und PSD2.
Commerzbank-Phishing-SMS 2026: Wie erkenne ich die aktuelle Betrugswelle?
Seit Anfang 2026 verschicken Betrüger massenhaft SMS und Mails, die eine angebliche photoTAN-Sperrung vortäuschen. Welche Warnzeichen die Commerzbank selbst nennt und wann die Bank nach § 675u BGB abgebuchtes Geld erstatten muss, lesen Sie im ausführlichen Beitrag zu Commerzbank-Phishing-SMS.
DHL Fake SMS: Wie erkenne ich die Betrugsmasche und was kann ich tun?
Eine SMS von angeblich „DHL“ mit Link zur Paketverfolgung ist fast immer Smishing, eine Betrugsform, die auf Zugangs- und Bankdaten abzielt. Welche Warnzeichen es gibt, wohin Sie eine verdächtige Nachricht melden und wie Sie eine Erstattung nach § 675u BGB durchsetzen, lesen Sie im ausführlichen Beitrag zur DHL-Betrugsmasche per SMS.
Was droht, wenn ein Konto auf meinem Namen für Betrug missbraucht wird?
Wer ein Konto auf eigenen Namen eröffnet, es aber wissentlich für Dritte bereitstellt, riskiert eine Strafbarkeit wegen Geldwäsche und Urkundenfälschung, selbst wenn er nur helfen wollte. Ein Fall aus der Kanzlei zeigt im Beitrag zu Kontoeröffnungsbetrug und Identitätsdiebstahl, wie schnell aus einer Notlage ein Strafverfahren wird und was echte Opfer von Identitätsdiebstahl bei Bank und SCHUFA tun sollten.
Wann muss die Bank bei Online-Banking-Betrug haften?
Ob Phishing-Mail, Fake-Anruf oder Banking-Trojaner: Wird Ihr Konto ohne Ihre Zustimmung belastet, muss die Bank nach § 675u BGB grundsätzlich erstatten. Wann grobe Fahrlässigkeit die Erstattung ausschließt und wann die Bank trotzdem mithaftet, erklärt der Beitrag zu Online-Banking-Betrug und Bankhaftung am Beispiel N26 und aktueller BGH-/OLG-Urteile.
Wie erkennt man aktuelle Phishing-Methoden im Online-Banking?
Neben klassischen Phishing-Mails sind 2026 vor allem Quishing über präparierte QR-Codes und Vishing-Anrufe mit KI-geklonten Bankmitarbeiter-Stimmen auf dem Vormarsch. Welche Warnsignale zuverlässig bleiben und wie Sie sich schützen, zeigt der Beitrag Phishing erkennen: Smishing, Vishing, Quishing und KI-Stimmen im Online-Banking.
Ist PayPal 2026 noch sicher?
PayPal selbst wurde nicht gehackt, doch Betrüger nutzen zunehmend raffinierte Maschen wie gefälschte Domains und KI-geschriebene Phishing-SMS. Wie Sie PayPal-Betrug erkennen und Käuferschutz oder Lastschrift-Rückbuchung nutzen, zeigt der Beitrag zu PayPal-Sicherheitslücken.
Ist eine Postbank-E-Mail zur BestSign- oder SecureGo+-Bestätigung echt?
Meist nicht: Seit Anfang 2026 laufen mehrere E-Mail-Phishing-Wellen, die genau das vortäuschen. Woran Sie die aktuellen Betrugsmaschen erkennen und wann die Bank abgebuchtes Geld nach § 675u BGB erstatten muss, erklärt der Artikel Postbank Phishing: Aktuelle E-Mail-Betrugswellen und Ihr Recht auf Erstattung.
Ruft die Postbank wirklich an, um eine Transaktion freizugeben?
Nein: Die Postbank warnt seit September 2025 ausdrücklich davor, dass sie Kunden niemals anruft, um eine BestSign-Freigabe oder Kreditkartendaten zu verlangen. Woran Sie einen Fake-Anruf erkennen und wann die Bank abgebuchtes Geld nach § 675u BGB erstatten muss, erklärt der Beitrag Postbank Fake-Anrufe: Kreditkartenbetrug erkennen und Geld zurückholen.
Welche Betrugsmaschen treffen Sparkassen-Kunden aktuell und wann haftet die Sparkasse?
Fake-Anrufe der angeblichen Sparkassen-Sicherheitsabteilung, S-pushTAN-Betrug und Phishing-SMS häufen sich. Welche aktuellen Urteile zur groben Fahrlässigkeit gehören und wie Sie gegen eine Ablehnung vorgehen, zeigt der Beitrag Sparkasse Betrug: Aktuelle Maschen und wann die Bank haften muss.