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Insolvenzrecht

Das Insolvenzrecht greift, wenn Schulden nicht mehr aus eigener Kraft bedient werden können. Es betrifft sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen und ist mit festen Fristen und Pflichten verbunden. Wir verschaffen Ihnen einen klaren Überblick und zeigen, welche Wege in Ihrer Lage realistisch sind.

Was regelt das Insolvenzrecht?

Das Insolvenzrecht ordnet, was geschieht, wenn jemand seine Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen kann. Es schafft einen geregelten Rahmen, der die Interessen der Schuldner und der Gläubiger ausgleicht. Für Privatpersonen gibt es das Verbraucherinsolvenzverfahren, für Selbständige und Unternehmen das Regelinsolvenzverfahren. In beiden Fällen geht es darum, eine ausweglos erscheinende Lage geordnet aufzulösen, statt sie weiter eskalieren zu lassen.

Wann sollten Sie einen Anwalt für Insolvenzrecht einschalten?

Viele kommen, wenn die Schulden über den Kopf wachsen: Mahnungen häufen sich, ein Mahnbescheid liegt im Briefkasten, vielleicht droht bereits die Zwangsvollstreckung. Unternehmer fragen, ob und wann sie einen Insolvenzantrag stellen müssen und wie sie eine persönliche Haftung vermeiden. Andere möchten wissen, ob eine Privatinsolvenz der richtige Weg ist und wie ein Neuanfang über die Restschuldbefreiung gelingen kann. In dieser Phase ist das Gefühl der Überforderung normal.

Wie hilft ein Anwalt bei drohender Insolvenz?

Wir verschaffen uns zunächst ein klares Bild Ihrer finanziellen Lage und ordnen die Forderungen ein. Daraus leiten wir die möglichen Wege ab und erklären sie verständlich, mit ihren Vor- und Nachteilen. Bei einem Mahnbescheid prüfen wir die Forderung und wahren Ihre Fristen. Bei drohender Insolvenz beraten wir zum richtigen Zeitpunkt und Ablauf eines Antrags und zur Frage der Haftung. Wo eine Einigung mit Gläubigern möglich ist, gehen wir diesen Weg, denn nicht jede Krise muss vor Gericht enden.

Warum unsere Kanzlei

In einer finanziellen Krise braucht es weniger Dramatik als einen klaren Kopf. Rechtsanwalt Hermann Kaufmann und unsere Kanzlei in Achim bei Bremen begegnen Ihrer Situation sachlich und ohne Vorwurf. Wir nehmen den Druck aus dem Moment, indem wir die nächsten Schritte benennen und mit Ihnen sortieren, was zuerst zu tun ist. So gewinnen Sie Handlungsfähigkeit zurück und können auf einer belastbaren Grundlage entscheiden.

In einer finanziellen Krise braucht es weniger Dramatik als einen klaren Kopf. Ich verschaffe Ihnen einen geordneten Überblick und zeige den Weg, der in Ihrer Lage wirklich trägt, von der außergerichtlichen Einigung bis zum Neuanfang über die Restschuldbefreiung.
Hermann Kaufmann Hermann Kaufmann Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Fragen & Antworten

Bedeutet eine Insolvenz, dass alles verloren ist?

Nein. Das Insolvenzverfahren ist kein Ende, sondern ein geordneter Weg aus den Schulden. Ziel ist häufig die Restschuldbefreiung, also ein wirtschaftlicher Neuanfang nach Ablauf des Verfahrens.

Ab wann muss ein Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen?

Für Unternehmen gelten bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gesetzliche Pflichten und Fristen zur Antragstellung. Wer zu lange wartet, riskiert eine persönliche Haftung. Lassen Sie Ihre Lage deshalb frühzeitig prüfen.

Was tun bei einem Mahnbescheid?

Reagieren Sie zügig. Gegen einen Mahnbescheid können Sie innerhalb einer kurzen Frist Widerspruch einlegen. Tun Sie das nicht, droht ein vollstreckbarer Titel. Wir prüfen, ob die Forderung berechtigt ist, und wahren Ihre Rechte.

Wie lange dauert eine Privatinsolvenz heute?

In der Regel drei Jahre. Seit der Reform 2020 erhalten redliche Schuldner die Restschuldbefreiung nach drei Jahren, ohne dass eine bestimmte Quote der Schulden zurückgezahlt werden muss. Danach sind Sie von den restlichen Schulden befreit und können wirtschaftlich neu anfangen.

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